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Anschrift

Dr. Hubertus Both + Hanne Pföst
Domäne Hohentwiel GbR
78224 Singen

Tel. 07731/181406
Fax: 07731/181407
Domäne-Hohentwiel@gmx.net

Domäne-Hohentwiel • Singen

Die Domäne Hohentwiel geht historisch auf eine Klosteranlage aus dem 10. Jahr-hundert sowie dem Versorgungsbetrieb der Festung zurück. Der alte Gutshof wurde 1868 erbaut.
Von der Domäne Hohentwiel werden insgesamt 240 ha Grünland und 10 ha Ackerland bewirtschaftet. Die Flächen sind auf drei Standorte verteilt:
Das Naturschutzgebiet Hohentwiel, wird mit Schafen und Ziegen bewirtschaftet und umfasst 100 ha.
Das Naturschutzgebiet Hausener Aachried wird mit Hinterwälder-Rindern beweidet um umfasst ca. 50 ha.
Der Truppenübungsplatz Immendingen wird als reiner Hütestandort mit Schafen bewirtschaftet und umfasst ca. 100 ha (nicht zu besuchen).

Auf dem Hof leben vier Personen und führen den vielfältigen Betrieb im Haupter-werb.
Der Tierbestand umfasst 750 Mutterschafe und 60 Ziegen, sowie 20 Mutterkühe.

Besonderer Wert wird auf den Erhalt alter Haustierrassen gelegt. So ist z. B. eine kleine Herde Bayerisches Waldschafe zu finden, sowie eine Herde von Hinterwäl-derrindern, beides vom Aussterben bedrohte Rassen.
Aber nicht nur alte Haustierrassen werden auf der Domäne gepflegt, sondern auch alte Obstsorten auf ca. 20 ha Streuobstwiesen.

Der Betrieb verfügt über ein eigenes Schlachthaus und einen Hofladen, in dem die Schafprodukte verkauft werden: Wurst, Felle, Wolle und Filzartikel, sowie Saft, Most und Edelbrände von den eigenen Streuobstbäumen.
Das Fleisch wird in der Region an Metzgereien, Gastronomie und Privatkunden vermarktet.
Der Betrieb bietet für Gruppen Veranstaltungen zu den Themen Naturschutz, Schäferei, Festungsgeschichte und Weinbau. Auf Wunsch können auf Voranmeldung Gruppen mit hofeigenen Produkten bewirtet werden.

Projekte und Themen

  • Begehung des Schäfereibetriebes und der Grünflächen
  • Grünlandtechnik
  • Schaf- / Ziegenhaltung, Mutterkuhhaltung
  • Futtermittelbestimmung (Stroh, Heu, Silage) und Fütterung auf dem Betrieb
  • Vorführung einer Schafschur (jahreszeitlich abhängig)
  • Schafwolle, Schaffelle
  • Erhalt alter Haustierrassen
  • Naturschutz und Landwirtschaft auf dem Hohentwiel
  • Bedeutung und Nutzung eines Naturschutzgebiets (NSG)
  • Umsetzung von Pflegekonzeptionen
  • Landschaftspflege und Geräteeinsatz
  • Nachhaltige Landwirtschaft - Globalisierung
  • Ökologie im Großen und im Kleinen
  • Pflanzen des Grünlandes: Wiesen- ,Weidegräser, Blumen
  • Entwicklung von Pflanzenstandorten bei verschiedener Nutzung
  • Streuobst und Streuobstprodukte
  • Direktvermarktung
  • Transportwege von Futter- und Nahrungsmitteln

Organisation

Angebote für... Schulen aller Schularten und Klassen
Kindergärten
andere Gruppen aller Art
Teilnehmerzahl: Klassenstärke
Dauer des Hofbesuches: 1 bis 3 Stunden (Halbtagesbesuch, nach Absprache)
Ablauf: Nach Absprache mit der Landwirtin / dem Landwirt
Bevorzugte Jahreszeit: Mai – September
Durchführung auch bei schlechtem Wetter möglich? Ja
Besuch der Landwirtin/ des Landwirts in der Schule möglich? Ja, nach Absprache
Vesperbezug vom Hof möglich? Ja, mit Verkostung von hofeigenen Produkten
Wiederholter Besuch auf dem Betrieb möglich? Ja
Anmeldezeitraum vor dem Hofbesuch: 1-2 Wochen
Anmerkungen:
Die genaue Zielsetzung des Besuches, Gruppengröße und Anzahl der Begleitpersonen sollten vorab mit der Landwirtin/ dem Landwirt besprochen werden.
Eine unterrichtliche Vor- und Nachbereitung des Hofbesuches ist erwünscht.

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Mit dem Seehas bis Singen Haltestelle Landesgartenschau, dann ca. 2 km Fußweg bergauf
  • Anrufsammeltaxi vom Bahnhof aus.
  • Beginn der Veranstaltung auch von der Haltestelle, bei den Themen Weinbau, Beweidung Naturschutz

Sonstiges

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Impressum