Anschrift
Ute Elise Paluch & Thomas Schumacher
Haettelihof
Mainaustr. 185
78464 Konstanz
Tel. 07531/ 3616319
Mobil: 0170 6 111 468
ts@haettelihof.de
www.haettelihof.de
www.save-foundation.net
www.psychologische-wirtschaftsberatung.de


Haettelihof • Konstanz
Der Haettelihof befindet sich im Hockgraben, zwischen der Universität und All-mannsdorf. Es handelt sich um einen demeter–Betrieb, der nach den biologisch-dynamischen Richtlinien wirtschaftet. Auf dem Hof lebt und arbeitet Familie Paluch – Schumacher mit ihren drei Kindern.
Die Betriebsschwerpunkte liegen auf der Mutterkuhhaltung, der extensiven Grün-landnutzung und der Direktvermarktung von Fleisch, Wurst und Saft.
Insgesamt werden ca. 65 ha Grünfläche (Wiesen und Weiden) sowie Naturschutz-gebiete bewirtschaftet und gepflegt. Außerdem gibt es über 400 Hochstamm-Obstbäume. Ein wichtiger Grundsatz auf dem Betrieb ist es, Nutzung und Schutz der heimischen Landschaft gleichermaßen zu beachten.
Die Mutterkuhherde der Rasse „Hinterwälder“ umfasst 30 Kühe. Die „Hinterwälder“ kommen gebürtig aus dem Schwarzwald und sind eine vom Aussterben bedrohte Rinderrasse. Als weitere Tiere leben auf dem Haettelihof noch Ponys, Kaninchen, Hund, Kater sowie Ziegen der Rasse Girgentana.
Bei den Girgentanas handelt es sich um eine vom Aussterben bedrohte alte Haustierrasse. Weltweit existieren nur noch ca. 800 Tiere. Neben ihr zarten Körperstruktur und ihrer freundlichen Art zeichnet sich diese Rasse besonders durch ihre korkenzieherähnlich gedrehten Hörner aus.
Die Aufnahme dieser besonderen Ziegenrasse kam auf Initiative der Schweizer Organisation SAVE Foundation (www.save-foundation.net) zustande. Die SAVE Foundation hat sich als europäische Dachorganisation zum Ziel gesetzt, vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen und Kulturpflanzensorten zu erhalten. Erhaltungsprojekte werden vor allem in situ bzw. on farm verwirklicht.
Der Haettelihof unterstützt hier die Arbeit der SAVE Foundation. Sei es bei der Haltung und Züchtung der vom Aussterben bedrohten Rinderasse „Hinterwälder“, der Ziegenrasse „Girgentana“ oder auch der Anlage alter Wildobstsorten. In den letzten Jahren wurden ca. 90 Wildobstpflanzen um den Hof herum neu gesetzt.
Projekte und Themen
- Hofbegehung
- „Was bedeutet biologisch-dynamischer Landbau?“
- Landschaftspflege und Erhalt der Kulturlandschaft
- Besuch der Hinterwälder Rinder auf der Weide
- Tierhaltung
- Entstehung von Heu und Silage
- Direktvermarktung, regionaler Einkauf
- Fleischverarbeitung und Wurstherstellung
- Streuobst (Bedeutung, Pflege, Produkte)
- Vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen
- Mensch - Umwelt - Kommunikation
Organisation
| Angebote für... | Schulen ab Klasse 1 Kindergärten andere Gruppen, z.B. Ferienfreizeit |
| Teilnehmerzahl: | Klassenstärke |
| Dauer des Hofbesuches: | abhängig vom Thema, i.d.R. 1,5 – 2 Std. |
| Ablauf: | Nach Absprache mit der Landwirtin / dem Landwirt |
| Bevorzugte Jahreszeit: | Frühjahr bis Herbst |
| Durchführung auch bei schlechtem Wetter möglich? | nur bedingt |
| Besuch der Landwirtin/ des Landwirts in der Schule möglich? | Ja, nach Absprache |
| Vesperbezug vom Hof möglich? | Nein |
| Wiederholter Besuch auf dem Betrieb möglich? | Ja, auch die Durchführung von Projekttagen ist möglich. |
| Anmeldezeitraum vor dem Hofbesuch: | 1-2 Wochen |
| Anmerkungen: | |
| Die genaue Zielsetzung des Besuches, Gruppengröße und Anzahl der Begleitpersonen sollten vorab mit der Landwirtin/ dem Landwirt besprochen werden. Eine unterrichtliche Vor- und Nachbereitung des Hofbesuches ist erwünscht. Zur ergänzenden Unterstützung eines Themas (z.B. Milch, Fleisch, Getreide, Obst,…) kann auf Wunsch eine Fachfrau für Bewusste Kinderernährung (BeKi) in die Schule eingeladen werden. |
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Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- Mit dem Bussen (Linie 1,4) bis Haltestelle „Allmannsdorf“, bzw. mit dem Bus (Li-nie 4) bis Haltestelle „Uni / Egg“ anschließend noch ca. 1,5 km Fußweg
Sonstiges
- Spielflächen vorhanden
- Grillmöglichkeit vorhanden