Stüblehof Markdorf

Der Stüblehof liegt etwa einen Kilometer vom Stadtrand vom Markdorf entfernt. Es handelt sich um einen Vollerwerbsbetrieb, auf dem sechs Personen in drei Generationen leben und arbeiten. Der Stüblehof ist Ausbildungsbetrieb, sodass stets ein bis zwei Lehrlinge hier ihre Ausbildung zum Landwirt absolvieren.
Die Betriebsschwerpunkte liegen bei der Milchviehhaltung, der Holsteinzucht, dem Ackerbau und der Bewirtschaftung von Grünland. 130 Milchkühe und deren Nachzucht leben in einem modernen Boxenlaufstall. Ein Teil der Tiere hat auch Auslauf auf die Weiden. Im alten Stall werden die Kälber in Gruppen gehalten. Die Milch wird an die Milchwerke OMIRA in Ravensburg geliefert.
Vom Grünland wird Heu und Grassilage gewonnen, was die Tiere ganzjährig als Futter erhalten. Auf den Äckern findet der Anbau von Futtergetreide wie Wintergerste, Winterweizen, Silo- und Körnermais sowie Ackerfutter (z.B. Kleegras) statt.
Die Zucht der Milchviehrasse Holstein spielt auf dem Stüblehof eine große Rolle. Die schönsten Kühe werden auf Tierschauen vorgestellt und manchmal auch von professionellen Kuhfotografen abgelichtet. Einige Bilder von diesen Fotoshootings gibt es auf der Homepage zu sehen.
Auf dem Hof leben außerdem noch weitere Tiere wie der Hofhund, ein Pony, Schafe, Zwergziegen, Hängebauchschweine und einige Katzen.
Um den Hof herum wachsen einige alte Streuobstbäume. Die Früchte werden zu Saft oder in der eigenen Brennerei zu Obstler weiterverarbeitet.
Über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Stalldach wird Strom gewonnen. Die Wärmegewinnung für die Heizung erfolgt durch eine Hackschnitzelanlage.

Kontakt

Kerstin und Markus Mock
Stüblehof
Stüblehof 3
88677 Markdorf

T: 07544/743040
F: 07544/912701

mock-stueblehof@t-online.de
www.stueblehof.de

Projekte und Themen

  • Hofbegehung und Vorstellung der Arbeiten auf dem Betrieb und im Jahresverlauf
  • Tierhaltung, Tierbeobachtung und Tiere füttern
  • Vom Kalb zur Kuh
  • Ohrmarken und Rinderpass – was sagen sie über das Tier aus?
  • Rinderrasse: Holstein – „Woher kommt der Name?“, „Was bedeutet Holstein-zucht?“
  • Futterzusammensetzung, -bestimmung, Zusammenstellung einer Futterration
  • Unterscheidung von Gras, Heu, Stroh und Silage; Konservierung und Lagerung des Futters
  • Grünlandnutzung: Unterscheidung von Wiese und Weide
  • Rund um die Milch: Melktechnik, Milch, Milchprodukte, …
  • Buttern – „Wir stellen selbst Butter her.“ (auf Anfrage)
  • Rund ums Getreide: Getreideanbau und Bestimmung der Getreidearten
  • Moderne Landtechnik: Landwirtschaftliche Maschinen und ihre Funktionsweisen
  • Technik auf dem Hof und im Freilaufstall
  • Photovoltaik auf dem Stalldach
  • Streuobst und Streuobstprodukte

Organisation

Angebote für…Schulen, Klasse 1-12
Kindergärten
andere Gruppen, z.B. Ferienspiele
Teilnehmerzahl:Klassenstärke, auch kleine Gruppen nach Absprache
Dauer des Hofbesuches:1,5 – 2 Stunden
Ablauf:Nach Absprache mit der Landwirtin / dem Landwirt
Bevorzugte Jahreszeit:ganzjährig
Durchführung auch bei schlechtem Wetter möglich?Ja
Besuch der Landwirtin/ des Landwirts in der Schule möglich?Ja, nach Absprache
Vesperbezug vom Hof möglich?Ja, nach Absprache
Wiederholter Besuch auf dem Betrieb möglich?Ja, auch die Durchführung von Projekttagen ist möglich.
Anmeldezeitraum vor dem Hofbesuch:Mindestens 1 Woche
Anmerkungen:
Die genaue Zielsetzung des Besuches, Gruppengröße und Anzahl der Begleitpersonen sollten vorab mit der Landwirtin/ dem Landwirt besprochen werden.
Eine unterrichtliche Vor- und Nachbereitung des Hofbesuches ist erwünscht.
Zur ergänzenden Unterstützung eines Themas (z.B. Milch, Fleisch, Getreide, Obst) kann auf Wunsch der Schule eine Referentin für Bewusste Kinderernährung (BeKi) eingeladen werden.

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Bus und Zug bis Markdorf Bahnhof, von dort ca. 20 – 25 Min. zu Fuß.
  • Anruf-Sammeltaxi (auf Anmeldung) bis zum Stüblehof, Haltestelle am Hof

Sonstiges